Projektumsetzung Projekt WELCOME

Das Projekt

Händedruck

Welcome wird in der Rhein-Main-Region und im westlichen Ruhrgebiet umgesetzt. Dabei werden in beiden Regionen Unternehmen aus dem Krankenhaus und Pflegebereich und der Metall-/Elektrobranche unterstützt und begleitet.

Leitmotiv von Welcome ist, dass die Angebote die gesamte Belegschaft mit einbeziehen.

Integrationskompetenz ist deshalb nicht auf einzelne Beschäftigtengruppen ausgerichtet. Vielmehr bedeutet Integrationskompetenz, dass Unternehmen in der Lage sind, ihre Strategie, Führung, Personalarbeit, Arbeitsorganisation, und Organisationskultur vielfaltsbewusst zu gestalten. WELCOME entwickelt hierzu mit den Unternehmen und ihren Betriebsräten maßgeschneiderte Angebote.

Betriebliche Integrationskompetenz

Projektumsetzung

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen haben langjährige Erfahrungen mit Beschäftigten unterschiedlichster Herkunft. Belegschaften und Teams sind daher vielfältig und dies wird im Arbeitsalltag als gegeben akzeptiert. Mit dem zunehmendem Fachkräftemangel und dem gezielten Anwerben von Fachkräften aus dem Ausland wird auch deutlich, dass die angenommen selbstverständliche Akzeptanz von Vielfalt doch Brüche hat. So werden unter Arbeiten im ständigen  Zeitdruck und zunehmender Belastung, unterschiedliches Arbeitsverständnis, Sprachprobleme oder unzureichende Kompetenz sichtbar. Dies betrifft alle Beschäftigten und ist kein isoliertes Problem einzelner. Deshalb bedeutet betriebliche Integration, ein gemeinsames geteiltes Verständnis und Handeln zu entwickeln wird, in dem jeder und jede sich mit seiner individuellen Vielfalt bestmöglich einbringen und entfalten kann. Integration ist nicht die Anpassung an vorgegebene Verhaltensweisen, Regeln und Strukturen, sondern ein Prozess, in dem Zusammenarbeit, Kommunikation, Arbeitsorganisation und Aufgabengestaltung vielfaltsbewusst reflektiert wird. Auf dieser Grundlage können dann Bedarfe für Weiterentwicklung und Veränderungen ermittelt werden, die dann z. B. mit  allen Mitgliedern eines Teams gemeinsam erprobt und umgesetzt werden.

1. Projektphase -

Bestandsaufnahme

Individuelle Zielvereinbarungen

WElCOME wäre für uns gut gelaufen, wenn wir das erreicht hätten...

Aus der umfassenden Perspektive, in der Integrationskompetenz im Projekt WELCOME betrachtet wird, ergibt sich, dass Integrationskompetenz  stets vor dem Hintergrund der jeweiligen Arbeitsprozesse, der spezifischen Struktur des einzelnen Unternehmens sowie der individuellen Bedürfnisse Ihrer Abteilungen und Gruppen gedacht werden solllte. Daher wurde gemeinsam mit den teilnehmenden Unternehmen im Rahmen der jeweiligen Kick-off-Veranstaltungen zunächst erarbeitet, auf welchen Handlungsfeldern WELCOME sie unterstützen kann. Innerhalb dieser Gebiete wurden darufhin die Kriterien bestimmt, die aus Ihrer Sicht maßgeblich für eine erfolgreiche Teilnahme am Projekt wären.

Individuelle Bedarfsermittlung

Die bisherigen Erfahrungen mit den im Projekt WELCOME teilnehmenden Pflegeinrichtungen und Krankenhäuser zeigen, dass durch einen strukturierten Reflexionsprozess über den Umgang mit Vielfalt besonders Bedarfe und Veränderungen für die Personalentwicklung sichtbar werden. Auf der Grundlage des INQA-Checks „Vielfaltsbewusster Betrieb“ wurden zur Personalarbeit, Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur Bestandsaufnahmen mit Führungskräften, Personalleitungen, Qualitätsmanagementbeauftragten und Betriebsräten in Gruppen- und Einzelgesprächen durchgeführt. Dabei wurden die individuellen Bedarfe ermittelt, für die dann betriebliche Konzepte zur Umsetzung entwickelt und umgesetzt werden. Hierzu zählen u.a. :

  • Vielfaltsbewusste Personalauswahl: Überprüfung und Optimierung des Bewerbermanagements

  • Entwicklung von Kompetenzprofilen

  • Lern- und Qualifizierungsbedarfsanalyse im Team

  • Potential gering qualifizierter Beschäftigter mit Migrationshintergrund ermitteln

  • Umgang mit Vielfalt und Unterscheiden im Team,Interkulturelle Teamentwicklung

  • Weiterentwicklung der Praxisanleitung – Kompetenz für (interkulturelle) Lerngestaltung in der Praxis

  • Attraktivitätssteigerung für Azubi-Akquise und verbesserte praktische Ausbildung

  • Akquise Azubi (Geflüchtete)

  • Integrationskonzept für angeworbene Pflegefachkräfte aus den Philippinen

  • Unterstützung bei Berufsanerkennung

  • arbeitsintegrierte Sprachförderung

2. Projektphase -

Betriebliche Konzeptentwicklung

In den beteiligten Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wurde ausgehend von den Bedarfen und eine organisationsindividuelle Vorgehensweise zur Konzept- und Maßnahmenplanung mit den Projektansprechpartner*innen (Projektlotsen) und Betriebsräten so wie weiterer Beschäftigter wie Stationsleitungen, Wohnbereichsleitungen, Praxisanleitende, Sozialer Dienst, QM geplant. Organsiationsindividuell bedeutet, dass die bisherigen Aktivitäten, Kommunikationswege, Arbeitskulturen und Erfahrungen der Beteiligten als Voraussetzung für Projektmaßnahmen zugrunde gelegt werden. In der Beratung der Bedarfe standen nicht vorgefertigte Formate des Projekts im Zentrum, sondern gemeinsam mit den Beteiligten wurden Lösungswege in moderierten Projektgruppen oder Workshops entwickelt. Dabei kristallisierten sich drei verschiedene Vorgehensweisen heraus:

  •  Organisationszentriert

  •  Teamzentriert

  •  Funktions-/Themenzentriert

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Projekt WELCOME

Integrationskomeptenz für die Fachkräftesicherung

​​BiG 

Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gGmbH

Kruppstr. 82 - 100

45145 Essen

Telefon:          0201 - 3614021

Email:             wolfram.giessler@big-essen.de

Homepage:   www.big-essen.de

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