Projektumsetzung Projekt WELCOME

Projektumsetzung

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1. Projektphase -

Bestandsaufnahme

Individuelle Zielvereinbarungen

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WELCOME wäre für uns gut gelaufen, wenn wir das erreicht hätten...

Aus der umfassenden Perspektive, in der Integrationskompetenz im Projekt WELCOME betrachtet wird, ergibt sich, dass Integrationskompetenz  stets vor dem Hintergrund der jeweiligen Arbeitsprozesse, der spezifischen Struktur des einzelnen Unternehmens sowie der individuellen Bedürfnisse Ihrer Abteilungen und Gruppen gedacht werden solllte. Daher wurde gemeinsam mit den teilnehmenden Unternehmen im Rahmen der jeweiligen Kick-off-Veranstaltungen zunächst erarbeitet, auf welchen Handlungsfeldern WELCOME Sie unterstützen kann. Innerhalb dieser Gebiete wurden darufhin die Kriterien bestimmt, die aus Ihrer Sicht maßgeblich für eine erfolgreiche Teilnahme am Projekt wären.

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Individuelle Bedarfsermittlung

Die bisherigen Erfahrungen mit den im Projekt WELCOME teilnehmenden Pflegeinrichtungen und Krankenhäusern zeigen, dass durch einen strukturierten Reflexionsprozess über den Umgang mit Vielfalt besonders Bedarfe und Veränderungen für die Personalentwicklung sichtbar werden. Auf der Grundlage des INQA-Checks „Vielfaltsbewusster Betrieb“ wurden zur Personalarbeit, Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur Bestandsaufnahmen mit Führungskräften, Personalleitungen, Qualitätsmanagementbeauftragten und Betriebsräten in Gruppen- und Einzelgesprächen durchgeführt. Dabei wurden die individuellen Bedarfe ermittelt, für die dann betriebliche Konzepte zur Umsetzung entwickelt und umgesetzt werden. Hierzu zählen u. a. :

  • Vielfaltsbewusste Personalauswahl: Überprüfung und Optimierung des Bewerbermanagements

  • Entwicklung von Kompetenzprofilen

  • Lern- und Qualifizierungsbedarfsanalyse im Team

  • Potential gering qualifizierter Beschäftigter mit Migrationshintergrund ermitteln

  • Umgang mit Vielfalt und Unterschieden im Team, interkulturelle Teamentwicklung

  • Weiterentwicklung der Praxisanleitung – Kompetenz für (interkulturelle) Lerngestaltung in der Praxis

  • Attraktivitätssteigerung für Azubi-Akquise und verbesserte praktische Ausbildung

  • Akquise Azubi (Geflüchtete)

  • Integrationskonzept für angeworbene Pflegefachkräfte aus dem Ausland

  • Unterstützung bei Berufsanerkennung

  • arbeitsintegrierte Sprachförderung

2. Projektphase -

Betriebliche Konzeptentwicklung

In den beteiligten Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wurde ausgehend von den Bedarfen eine organisationsindividuelle Vorgehensweise zur Konzept- und Maßnahmenplanung mit den Projektansprechpartner*innen (Projektlotsen) und Betriebsräten so wie weiterer Beschäftigter wie Stationsleitungen, Wohnbereichsleitungen, Praxisanleitende, Sozialer Dienst, QM geplant. Organsiationsindividuell bedeutet, dass die bisherigen Aktivitäten, Kommunikationswege, Arbeitskulturen und Erfahrungen der Beteiligten als Voraussetzung für Projektmaßnahmen zugrunde gelegt werden. In der Beratung der Bedarfe standen nicht vorgefertigte Formate des Projekts im Zentrum, sondern gemeinsam mit den Beteiligten wurden Lösungswege in moderierten Projektgruppen oder Workshops entwickelt. Dabei kristallisierten sich drei verschiedene Vorgehensweisen heraus:

  •  Organisationszentriert

  •  Teamzentriert

  •  Funktions-/Themenzentriert