Vortrag von Dr. Schmidt - Betrieblicher Universalismus - Nutzen und Grenzen eines Integrationsmodell



Zum Abschluss der Qualifizierungsreihe "Betriebliche Integrationskompetenz für Mitarbeitende in der Metall- und Elektroindustrie" durften wir Dr. Werner Schmidt, Geschäftführer des Forschungsinstituts für Arbeit, Technik und Kultur (F.A.T.K.) in Tübingen als Gastredner begrüßen. Dr. Schmidt ist Soziologe und Politikwissenschaftler, seine Arbeitsschwerpunkte sind Arbeitssoziologie, Industrielle Beziehungen, Tarifpolitik und Entgeltbestimmung sowie Migrationsforschung.


Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung hat Dr. Schmidt die 2020 veröffentlichte Studie "Geflüchete im Betrieb - Integration und Arbeitsbeziehungen zwischen Ressentiment und Kollegialität" durchgeführt (die vollständige Studie finden Sie unter Material). Mit dieser Studie sollte die Frage untersucht werden, ob die betrieblichen Sozialintegration weiterhin ein wesentliches Element bei der gesellschaftlichen Integration von Migranten und Migrantinnen ist. Frühere Studien haben diesen Zusammenhang bestätigt und aufgezeigt, dass insbesondere die Konstruktion und das Verhältnis der Arbeitsbeziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern einen wesentlichen Einfluss darauf haben, wie dieser Prozess verläuft.


In seinem Vortrag berichtet Dr. Schmidt über die Ergebnisse dieser Studie, erklärt die Mechanismen und Zusammenhänge betrieblicher Sozialintegration und setzt sie in den Kontext aktueller (gesellschafts-)politischer Entwicklungen.


Wir danken Herrn Schmidt sehr herzlich, dass wir seinen Vortag im Rahmen des Projekts WELCME einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen können.



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